Resilienz

Resilienz - die psychische Widerstandskraft

Resilienz ist die Stärke, mit der Menschen aus Krisen und Schwierigkeiten nahezu ohne Belastung herauskommen. Das Wort Resilienz stammt aus der Wertstoffkunde und bezeichnet die Tatsache, dass ein Werkstoff nach großer Belastung zurück in seinen Ursprungszustand "springt". Stahl, den man mit einer großen Last belastet, verformt sich, wenn sich jedoch die Belastung in einem kurzen zeitlichen Rahmen hält, dann kehrt der Stahl nach Ende der Belastung in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Sehr gut veranschaulicht dies eine Feder in einem Kugelschreiber. Sie läßt sich zusammendrücken, zieht jedoch die Miene wieder ein, wenn die Belastung durch den heruntergedrückten Knopf nachläßt.

In der Psychologie

Resilienz beschreibt die Entwicklung, Nutzung und den Zugang zu den Potentialen, die Menschen dazu befähigen, Niederlagen, Unglück, Stressoren und Schicksalsschläge besser und schneller zu meistern. Dies können Verluste, Krankheiten, Unfälle oder andere Auslöser sein.

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Resilienz-Training

Die psychische Widerstandskraft (Resilienz) kann trainiert werden. Wer schnell und tiefgreifend auf Erschütterungen reagiert, der kann etwas tun, damit sich das ändert. Das von den Erfahrungsexpert*innen entwickelte Resilienz-Training ist ein erster Schritt in diese Richtung.

 

Für mich gleicht dieses Training wie die Besteigung eines Leuchtturmes: auf dem Weg dorthin werden 2-3 Übungs-Pausen gemacht, im Turm selbst besteigt man über sieben Plattformen den Turm und lernt auf jeder der Plattformen einen Resilienzfaktor kennen:

Resilienzfaktoren

Die Akzeptanz bezeichnet die Fähigkeit eine Situation so hinzunehmen, wie sie war bzw. ist.  Akzeptanz heißt jedoch nicht resignieren!

Optimismus bedeutet auch in schwierigen Situationen, die einem viel abverlangen, etwas positives zu sehen. Es bedeutet nicht, die Wahrheit zu verdrehen, sondern einen positiven Nutzen aus dem Geschehen zu ziehen.

Verantwortung übernehmen bedeutet für das Geschehene nicht einen anderen Menschen oder die Umstände verantwortlich zu machen. Wer das tut, verharrt im Ist-Zustand. Veränderung gelingt nur, wenn ich die Verantwortung für mein Tun übernehme.

Auch Lösungsorientierung genannt, nennt man den Prozess, wenn für Schwierigkeiten auch Lösungen gesucht und gefunden werden.

"Wer etwas will, findet einen Weg. Wer nicht wirklich will, findet Ausreden." Willy Meurer

oder auch Zukunftsorientierung. Nehmen Sie sich Ziele vor. Damit diese nicht wie die zu Silvester verpuffen, sollten sie nach dem S.M.A.R.T.-Prinzip festgelegt werden.

Wer seine Zukunft selbst gestalten möchte, der sollte die Opferrolle verlassen. Dieser Punkt hängt für mich eng mit dem Punkt Verantwortung übernehmen zusammen. Denn auch das wird hier geübt.

Wenn ich Hilfe bei den vorherigen Schritten benötige: wen kann ich fragen? Wer stärkt mich? Wer ist neutral? Wer nimmt mir Kraft? Das gilt es zu klären und Konsequenzen zu ziehen wo nötig.

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