Salutogenese

Unser Gesundheitssystem hat eigentlich den falschen Namen. Es müßte Krankheitssystem heißen, denn es orientiert sich stärker an den erkrankten Anteilen eines Menschen, als an den Gesunden. Das Modell der Saltugenese geht davon aus, dass kein Mensch zu 100% gesund oder krank ist. Immer ist beides vorhanden. Symbolisiert wird das mit dem Piktogramm des Ying und Yang.

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Salutogenese (aus "salus" - "Gesundheit" und "genese" - "Entstehung" - entwickelt von dem Medizinsoziologen Aaron Antonovsky - besagt, Gesundheit sei kein Zustand, sondern müsse als Prozess verstanden werden. In der Praxis bedeutet dies, je mehr ein Mensch sich auf seine gesunden Anteile konzentriert und Dinge tut, die er gerne und gut machen kann, um so gesünder wird der Mensch. Er verdrängt - im positiven Wortsinn - die Erkankung aus dem Bewußtsein.

Ich erlebe dieses Modell ganz praktisch an meinem eigenen Befinden. Ich fühle mich gesund, auch wenn ich Depressionen und andere körperliche Defekte habe. Selbst in den dunklen Zeiten meines Lebens findet sich etwas helles, eine Aussicht auf etwas Positives im sonst so Negativen. Wie manche Menschen sagen: "Selbst das Schlechte im Leben hat was Positives." Aber nicht nur darum geht es bei dem Modell der Salutogenese. Es geht auch darum die Gesundheit dadurch zu fördern, dass ein Mensch seinen gesunden Anteilen mehr Raum gibt. Indem er/sie das Schöne auf der Welt, im Leben, oder bei einer Aktvität erkennt und wahrnimmt. Das kann schon damit geschehen, dass man übt, die kleinen Schönheiten am Wegesrand (in Natura und symbolisch "Am Wegesrand es Lebens" gesehen) wieder verstärkt wahr zu nehmen.

Um dieses umzusetzen, kann ich als Genesungsbegleiter behilflich sein. Ich biete Gruppenangebote zu den Themen "Genusstraining", "Salutogenese praktisch" und "Recovery" an. Salutogenese und Recovery kann ich ganz praktisch in meiner Fotogruppe (siehe:Achtsamkeit mit einer Fotogruppe) vermitteln.

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